Gebetstag 6

Ein Christlicher Leitfaden zur Spiritualität, 20201014

Von Stephen W. Hiemstra

Himmlischer Vater,

Wir preisen dich dafür, da𝛽 du uns hüten und sich in üppigen Gärten bei uns ausruhen.

Füttere unsere hungrigen und durstigen Seelen, während wir uns mit Krankheit und Tod konfrontieren.

Beschütze uns in deinen starken Armen, während wir die Schwachen unter uns beschützen.

Prosperiere uns in Gerechtigkeit, während wir deine Liebe zu denen um uns herum vorbilden.

Gewähre uns deine Barmherzigkeit durch die Stürme des Lebens, bis du uns nach Hause führst (Ps 23).

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, Amen.

Gebetstag 6

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Was glaubst du über Gott?

Ein Christlicher Leitfaden zur Spiritualität, 20201014

Von Stephen W. Hiemstra

Sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. (Jer 31:33)

Einmal als Jugendleiter bat ich jedes Mitglied der Gruppe, eine persönliche Glaubenserklärung zu verfassen. Diese Aufgabe hat uns den ganzen Abend beschäftigt. Am Ende hatten diese meisten Jungenden eine Erklärung, die dem Apostolische Glaubensbekenntnis ähnelten. Für den christlichen Glauben ist dieses Glaubensbekenntnis grundlegend.

Das Apostolische Glaubensbekenntnis begann im vierten Jahrhundert als Tauferklärung des Glaubens (Rogers 1991, 61–62).  Es hat sich zu einer Schlüsselaussage des Glaubens entwickelt, die oft in Gottesdiensten auf der ganzen Welt auswendig gelernt und verkündet wird.

Das Glaubensbekenntnis des Apostels gliedert sich in drei Teile: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Jeder Teil hilft uns, jede Person der Dreifaltigkeit besser zu verstehen und zu identifizieren. Das Bekenntnis über den Vater konzentriert sich auf seine Werke als Schöpfer. Das Bekenntnis zum Sohn erzählt die Geschichte von Jesus Christus—Empfängnis, Geburt, Tod, Auferstehung, Aufstieg und Rückkehr. Das Bekenntnis zum Heiligen Geist verbindet den Geist mit den Werken und den Schlüssellehren der Kirche.

Das Glaubensbekenntnis des Apostels erzählt hauptsächlich die Geschichte von Jesus. Andere Teile des Bekenntnises scheint einfachlich, die Geschichte von Jesus zu klammern. Dies ist kein Unfall. Die vier Evangeliumserzählungen konzentrieren sich jeweils auf die Geschichte von Jesus. Frühe Predigten in der Kirche, die in der Apostelgeschichte aufgezeichnet sind, konzentrieren sich oft auch darauf, die Lebensgeschichte Jesu zu erzählen (Acts 2:1-41; 10:34-43; und 13:16-41). Im Allgemeinen konzentriert sich das Neue Testament darauf, die Lebensgeschichte Jesu zu erzählen und seine Geschichte auf unser Leben anzuwenden.

Wann hast du das letzte Mal die Lebensgeschichte Jesu geteilt? Wie ist das Leben Jesu zu einem Vorbild für deines Leben geworden?

Verweise

Rogers, Jack. 1991. Presbyterian Creeds: A Guide to the Book of Confessions. Louisville, KY: Westminster John Knox Press.

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Gebetstag 5

Ein Christlicher Leitfaden zur Spiritualität, 20201014

Von Stephen W. Hiemstra

Himmlischer Vater,

Atme uns deinen Lebensatem ein. 

Erweichest du unsere Herzen, um deine Worte zu empfangen, und stärkest du unseren Verstand, um die zu verstehen.

Stellst du uns die Freude deiner Erlösung wieder her.

In Jesu kostbarem Namen. Amen.

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Wie Wissen Wir?

Ein Christlicher Leitfaden zur Spiritualität, 20201014

Von Stephen W. Hiemstra

 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt. (2 Tim 3:16-17)

Im Koran werden Christen als Menschen des Buches beschrieben. Ein Teil des Grundes für diese Unterscheidung könnte sein da𝛽 das Neue Testament der erste als Buch gebundene Text war. Bücher waren billiger zu produzieren und tragbarer als Schriftrollen, mit denen weiterhin die hebräische Bibel aufgezeichnet wurde.

Mehr neutestamentliche Texte sind aus der Antike erhalten als allen anderen alten Manuskripten. Die Bibel war die erste Veröffentlichung, die als Kodex oder gebundenes Buch weit verbreitet war (Metzger und Ehrman 2005, 15). Stone (2010, 14) zitiert die Existenz von 5.500 teilweisen oder vollständigen biblischen Manuskripten und ist damit das einzige Dokument aus der Antike mit mehr als ein paar Dutzend Exemplaren.

In seinem Osterbrief von 367 n. Chr. schlug Athanasius die siebenundzwanzig Bücher vor, aus denen nun das Neue Testament besteht, wie der Rat von Karthago 397 bestätigte.

Der gemeinsame Nenner in diesen Büchern ist, da𝛽 ihre Autoren bekanntermaßen ein Apostel waren oder eng mit einem Apostel Jesu verbunden waren. Papst Damasus I. beauftragte Hieronymus mit der Erstellung einer maßgeblichen Übersetzung der Bibel ins Lateinische im Jahr 382 n. Chr., die allgemein als Vulgata bekannt ist (Evans 2005, 162).  Die Vulgata blieb bis zur Reformation der maßgebliche biblische Text für die Kirche, als die Reformer begannen, die Bibel in gemeinsame Sprachen zu übersetzen.

Während des Reformation Martin Luther übersetzte das Neue Testament ins Deutsch in 1522, das Alte Testament in 1532, und die vollständige Bibel in 1534 (Bainton 1995, 255).  Luther übersetzte auch die Apokryphen im Jahre 1534, sagte aber ausdrücklich, sie seien nicht kanonisch, nur gut zu lesen.

Luther behielt die siebenundzwanzig Bücher des Neuen Testaments, folgte jedoch eher dem Masoretischen (Hebräisches Altes Testament) nicht der Septuaginta (Griechisches Altes Testament) bei der Auswahl der Bücher für das Alte Testament. Die ausgelassenen Bücher wurden als Apokryphen bekannt. Diese Bücher unterscheiden die Katholiken (einschließlich Apokryphen) bis heute von protestantischen Bibelübersetzungen (Apokryphen ausgeschlossen). Die folgende Liste, die die Apokryphen ausschließt, stammt aus dem Westminster Konfession:

Altes Testament

Genesis, Exodus, Leviticus, Numbers,  Deuteronomium, Joshua, Richter, Ruth, 1 Samuel, 2 Samuel, 1 Könige, 2 Könige, 1 Chronik, 2 Chronik, Esra, Nehemia, Esther, Hiob, Psalmen, Sprichwörter, Prediger, Lied von Salomo, Jesaja, Jeremia, Wehklagen, Hesekiel, Daniel, Hosea, Joel, Amos, Obadja, Jona, Micha, Nahum, Habakuk, Zephanja, Haggai, Sacharja, Maleachi

Neues Testament

Matthäus, Markus, Lukas, Johannes, Apostelgeschichte, Römer, 1 Korinther, 2 Korinther, Galater, Epheser, Kolosser, Philipper, 1 Thessalonicher, 2 Thessalonicher, 1 Timotheus, 2 Timotheus, Titus, Philemon, Hebräer, Jakobus, 1 Petrus, 2 Petrus, 1. Johannes, 2. Johannes, 3. Johannes, Judas, Offenbarung

Bei unserem Studium der Bibel leitet die Haltung Jesu zur Schrift unser Denken. Jesus sagte:

Ihr sollt nicht meinen, da𝛽 ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. (Matt 5:17-18)

Das Gesetz des Moses bezieht sich auf das Gesetz (die ersten fünf Bücher der Bibel) und die Propheten (die anderen Bücher).

Das letzte geschriebene Buch im Alten Testament war wahrscheinlich Maleachi, da𝛽 ungefähr vierhundert Jahre vor der Geburt Christi geschrieben wurde. Das letzte geschriebene Buch im Neuen Testament war wahrscheinlich das Buch der Offenbarung, das um 90 n. Chr. geschrieben war.

Die Bibel repräsentiert das Werk vieler Autoren, doch ihr Inhalt ist einzigartig konsistent. Dieses Konsistentes verstärkt unseren Glauben, da𝛽 die Bibel vom Heiligen Geist inspiriert wurde.

Verweise

Bainton, Roland H. 1995. Here I Stand: A Life of Martin Luther. New York: Penguin.

Evans, Craig A. 2005. Ancient Texts for New Testament Studies: A Guide to Background Literature. Peabody, MA: Hendrickson.

Metzger, Bruce M. and Bart D. Ehrman. 2005. The Text of the New Testament: Its Transmission, Corruption, and Restoration. New York: Oxford University Press.

Stone, Larry. 2010. The Story of the Bible: The Fascinating History of Its Writing, Translation, and Effect on Civilization. Nashville, TN: Thomas Nelson.

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Gebetstag 4

Ein Christlicher Leitfaden zur Spiritualität, 20201014

Von Stephen W. Hiemstra

Ewiger und mitfühlender Vater.

Hilfe uns, da𝛽 wir dich in allen Aspekten unseres Lebens akzeptieren.

Vielen danke da𝛽 du uns in deinem Bild erstellt hast.

Segne unsere Familien. Vergebe unseren Sünden und Rebellion.

In der Kraft deines Heilige Geist, stelle uns der Freude der Erlösung wieder her und befähige uns aus unserer Identität in dich heraus zu handeln.

In des Namens Jesu, Amen.

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Was Sollen Wir Machen?

Ein Christlicher Leitfaden zur Spiritualität, 20201014

Von Stephen W. Hiemstra

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. (Gen 1:27)

Haben Sie Christus in alle Aspekte Ihres Lebens aufgenommen?

In einem Büro, dessen Bild normalerweise an der Wand hängt? Das Bild an der Wand normalerweise zeigt die Person, die die Unternehmensvision werfet. Es könnte ein Gründer, ein derzeitiger Präsident oder ein Haupt Exekutiv sein. Warum? Es ist hilfreich, sich daran zu erinnern, wem wir verantwortlich sind und worum es uns geht.

Angenommen, Sie sind ein neuer Büroleiter. Angenommen auch, als Ihr Vorgesetzter außer dem Büro war, kam ein Fremder herein und stellte die Anweisungen Ihres Vorgesetzten in Frage, sagend: Sie sind jetzt verantwortlich: Machen Sie es sich gemütlich. Dann erklärten Sie, naiv, die Unabhängigkeit, stellten die Füße auf den Schreibtisch und schliefen den ganzen Nachmittag. Was würde passieren, wann Ihr Vorgesetzter zurückkommt? Was würden Sie dann denken, wenn der Vorgesetzte, selbst wenn Sie gefeuert werden und zur Tür leiten, ein Versprechen abgeben würde—wenn mein ältester Sohn kommt, können Sie zurückkommen und er wird sicherstellen, da𝛽 der Fremde Sie nicht mehr stört?

Wesentlich ist dies die Geschichte von Adam und Eva. Die Geschichte hat drei Teilen: Schöpfung mit großen Erwartungen (angeheuert), in Versuchung geraten (gefeuert) und Versprechen der Wiederherstellung durch göttliche Intervention (zweite Chance).

Schöpfung. Genau wie das Geschäft mit einem Bild an der Wand in unseren Herzen haben wir eine GottesBild, weil Gott uns nach seinem Bild geschaffen hat. Diese Familienähnlichkeit gibt uns Menschenwürde. Wir wurden mit großen Aussichten und einer glänzenden Zukunft geschaffen.

Der Schwerpunkt in Genesis 1:27 liegt darauf, zusammen mit unseren Ehepartnern nach dem Bilde Gottes geschaffen zu werden. Wir wurden geschaffen, um in Familien mit einem Mann und einer Frau zu leben. Um Missverständnissen vorzubeugen, wurden Adam und Eva gesegnet, auf Erden verantwortlich gemacht und mit der Mission betraut: “Seid fruchtbar und mehret euch.” (Gen 1:28)

Fallen. Gott hat Adam und Eva mit nur einer Einschränkung, die mit einer Strafe verbunden war, in den Garten Eden gebracht: Iss nicht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse unter Strafe des Todes (Gen. 2:17) Als Satan Eva täuschte, stellte er die Integrität Gottes in Frage und sagte, da𝛽 die Strafe eine Lüge war: Du wirst nicht sterben (Gen 3:4). Als Adam und Eva dieser Versuchung nachgaben, sündigten sie und rebellierten gegen Gott. Gott hat sie dann aus dem Garten Eden geworfen. Adam und Eva blieben aus Seite Eden und sahen sich einem Leben außerhalb der Gottesgegenwart und unter der Todesstrafe.

Wiederherstellung. In Gottes Fluch des Satans prophezeite er das Kommen Christi. Satans usurpiertes Königreich wird von einem Nachkommen Evas überwältigt (Gen 3:15). Was sagt die Geschichte von Adam und Eva über unsere Identität? Spannungen entstehen in unserem Leben, weil wir Gottes Erwartungen nicht erfüllen. Unsere Würde entsteht dadurch, da𝛽 wir nach Gottes Bild geschaffen werden; Dennoch sündigen und rebellieren wir gegen Gott. Die gute Nachricht ist, da𝛽 Christus, als er für unsere Sünden starb, die Herrschaft Satans in unserem Leben stürzte und unsere Beziehung zu Gott wiederherstellte, so wie es am Anfang war.

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Gebetstag 3

Ein Christlicher Leitfaden zur Spiritualität, 20201014

Von Stephen W. Hiemstra

Allmächtiger Vater, geliebter Sohn, allgegenwärtiger Geist.

Wir preisen dich dafür, da𝛽  du uns nach deinem Bild geschaffen hast, mit uns gegangen bist, während wir sündigen, und da𝛽  du uns geduldig zu deinem Gunsten wiederhergestellt hast. 

Stärke unseren Sinn für deine Identität.

In der Kraft deines Heiligen Geistes, öffne unseren Ohren; decken unsere Augen auf; erweichen unsere Herzen; erleuchten unsere Gedanken.

Gestalte uns immer mehr nach deinem Bild, damit wir auch wachsen können.

In geliebten Namen Jesu, Amen.

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Wer Sind Wir?

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Von Stephen W. Hiemstra 

Wer, sagen die Leute, da𝛽 ich sei? Sie aber sprachen zu ihm: Sie sagen, du seiest Johannes der Täufer; andere sagen, du seiest Elia; wieder andere, du seiest einer der Propheten. Und er fragte sie: Ihr aber, wer, sagt ihr, da𝛽 ich sei? Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Du bist der Christus! (Mk 8:27-29)

Wer ist Jesus Christus für dich?

Die Frage Jesu an die Jünger—wer sagen die Leute, da𝛽 ich bin—ist eine Frage, die eine Antwort erfordert. Ist Jesus ein guter Lehrer; ein Prophet; ein Retter; oder Herr aller Herren? Unsere Antwort hängt von unserem Glauben an die Identität Jesu ab (Chan 1998, 40). Die informiert uns auch darüber, wer wir einmal waren, jetzt sind und in Zukunft werden.

Wenn Jesus ist nur ein guter Lehrer, dann sind unsere Handlungen meistens durch abstrakte Verpflichtung motiviert.  Wenn Jesus lediglich ein guter Lehrer ist, dann sind unsere Handlungen meistens durch abstrakte Verpflichtungen motiviert. Wir könnten uns genau so gut von den Zehn Geboten leiten lassen. Das Gesetz hat den Vorteil, klar und konkret zu sein. Die Zehn Gebote beschreiben das Sittengesetz, während andere Teile der ersten fünf Bücher der Bibel uns sowohl das Zeremonialgesetz (wie man verehrt) als auch die Rechtsprechung (was in besonderen Situationen zu tun ist) geben. Der abstrakte Charakter dieser Verpflichtung bedeutet jedoch, da𝛽 sie von dem Zwang des Herzens hängt. Der Verstand erkennt die Verpflichtung an, aber das Herz ist nicht verpflichtet.

Wenn Jesus nur ein Prophet ist, dann sind unsere Handlungen durch abstrakte Erwartungen motiviert. Ein Fokus auf das Recht ist möglich, weil die Rolle eines alttestamentlichen Propheten in erster Linie darin bestand, die Menschen an ihre gesetzliche Verpflichtung zu erinnern. Kopf und Herz sind jedoch abhängig—wir wissen nicht, ob die Prophezeiung stattfinden wird oder ob es uns etwas sorgt. Kurz gesagt, wir sind uns Selbstkonflikt und nicht verpflichtet.

Wenn Jesus nur ein Retter ist, dann sind unsere Handlungen meist durch den Akt des Empfangens motiviert. Wir schätzen die Zusicherung der Erlösung, zählen aber niemals die Kosten (Luke 14:27–30). Zu Effekt, wir haben Fans geworden—lange in Enthusiasmus, aber kurz a der Verpflichtung. Am Ende sind wir Fans geworden—lange mit Enthusiasmus;  kurze mit Engagement. Fans wollen Unterhaltung und eine gute Schau—sie wollen ein Gewinnerteam. Das Glaubensbekenntnis des Apostels, das Beten des Herren, und die Zehn Gebote sind alle Dinge, die wir in Erinnerung behalten haben, aber wenn die Dinge unbequem werden, löst sich unsere Entschlossenheit auf.

Wenn Jesus Herr aller Herren ist, dann sind unsere Handlungen durch eine Treueverpflichtung motiviert. In diesem Fall ist unsere Reaktion qualitativ unterschiedlich, da sowohl unser Herz als auch unser Verstand engagiert sind. Wir wollen genauso wie Jesus sein. Wir wollen wie Jesus handeln; wir wollen wie Jesus beten; wir möchten die Lebensgeschichte Jesu erzählen. Im Augenblick wird das Glaubensbekenntnis des Apostels, das Beten des Herren, und die Zehn Gebote wichtige Hinweise auszusehen, wie man betet, lebt, und unseren Glauben mit anderen bespricht.

Jesus ist auch die perfekte Übereinstimmung zwischen Form (göttlich und menschlich sein) und Inhalt (ohne Sünde). In der hebräischen Mentalität macht diese perfekte Übereinstimmung ihn sowohl gut als auch schönmacht diese perfekte Übereinstimmung Ihn sowohl gut als auch schön (Dyrness 2001, 81). Loyalität ist eine passende Charakteristik für einen Diener und eine Charakteristik von Christus selbst (Phil 2:5-11). Unsere Treue zu Gott ermöglicht es uns dementsprechend, an der Güte und Schönheit Christi teilzuhaben—hat dich in letzter Zeit jemand gesagt, da𝛽 du schön bist? (Isa 62:5)

Die Kirche besteht aus Menschen, die eines gemeinsam haben—uns wird vergeben. Jeder von uns muss den Weg des Glaubens alleine gehen, aber auf keinem Schritt auf dem Weg sind wir wirklich allein, weil Jesus mit uns geht. Wenn wir auf dem Weg des Glaubens bleiben, wird sich unsere Wahrnehmung von Jesus vom Lehrer zum Propheten zum Retter und zum Lord of Lords entwickeln. Während wir diese Reise machen, wird sich auch unsere Reaktion auf Wiederherstellung und Identität als Personen weiterentwickeln.

Verweise

Chan, Simon. 1998. Spiritual Theology: A Systemic Study of the Christian Life. Downers Grove, IL: IVP Academic.

Dyrness, William A. 2001. Visual Faith: Art, Theology, and Worship in Dialogue. Grand Rapids, MI: Baker Academic.

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Gebetstag 2

Ein Christlicher Leitfaden zur Spiritualität, 20201014

Von Stephen W. Hiemstra

Himmlischer Vater,

Wir preisen dich dafür, daβ du Himmel und Erde geschaffen hast, um alles zu erschaffen, was ist, was war und was kommen wird; für die Schaffung von Dingen gesehen und unsichtbar.

Wir preisen Sie dafür, dass Sie sich selbst in der Person Jesu von Nazareth teilen. Unser Vorbild im Leben, Erlöser im Tod und Hoffnung für die Zukunft.

Wir preisen Sie für den Heiligen Geist, der bei uns anwesend ist und uns mit geistigen Gaben überschüttet und alle Dinge erhält.

Öffne unsere Herzen; erleuchten unseren Geist; Stärken unsere Hände in deinen Dienst.

In Jesu Namen, Amen.

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Wer ist Gott?

Ein Christlicher Leitfaden zur Spiritualität, 20201014

Von Stephen W. Hiemstra

Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.

Ein Tag sagt’s dem andern, und eine Nacht tut’s kund der andern. (Ps 19:2-3)

Als ich jung war, wollte ich Pilot werden. Ich lernte, eine Karte zu lesen, mit einem Kompass zu arbeiten und an den Sternen vorbei zu navigieren, um mein Ziel zu erreichen. Die Idee, daβ Gott einen Stern benutzen würde, um die Weisen zum Jesuskind zu führen, faszinierte mich. Ebenso faszinierend ist, wie Gott sich uns in der Schöpfungsgeschichte offenbart. Die Bibel sagt uns: “Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.” (Gen 1:1) Was sagen uns diese einfachen Worte über Gott?

Die Phrase—am Anfang—sagt uns daβ Gott ewig ist. Wenn die Schöpfung einen Anfang hat, muβ sie auch ein Ende haben. Das bedeutet, daβ die Schöpfung nicht ewig ist, aber der Gott, wer die schöpfte, muβ sein. Dies impliziert, daβ die Schöpfung nicht ewig ist, sondern der Gott, der sie geschaffen hat, muβ sein. Wenn unser ewiger Gott die Zeit geschaffen hat, sowohl den Anfang als auch das Ende, dann gehört alles, was Gott geschaffen hat, zu Gott. Sowohl der Töpfer herrsche über den Topf der machte, Gott herrsche über der Schöpfung. So wie der Töpfer Herr über den Topf ist, die er herstellt, ist Gott souverän über die Schöpfung (Jer 18:4-6). Gott hat die Schöpfung nicht in einem Armdrücken gewonnen oder online gekauft oder auf der Straße gefunden, er hat die geschaffen—Gott ist ein Arbeiter (Whelchel 2012,7).

Gottes Souveränität wird in der zweiten Hälfte des Satzes gestärkt, wann es heißt daβ Gott Himmel und Erde geschaffen hat. Hier bilden Himmel und Erde eine poetische Konstruktion, die als ein Merismus bezeichnet wird. Ein Merismus ist ein literarisches Mittel, das mit der Definition eines Liniensegments unter Bezugnahme auf seine Endpunkte verglichen werden kann. Der Ausdruck—Himmel und Erde—bedeutet daher, daβ Gott alles geschaffen hat. Weil er alles geschaffen hat, ist er souverän über die Schöpfung; und die Souveränität impliziert Eigentum.

Aus dem ersten Satz der Bibel wissen wir also, daβ Gott ewig und souverän ist. Wir wissen auch daβ er heilig ist. Warum? Sind Himmel und Erde gleich? Nein. Der Himmel ist Gottes Residenz. Aus der Geschichte der Begegnung Mose mit Gott im brennenden Busch (Exod 3: 5) erfahren wir, daβ jeder Ort, an dem Gott ist, heilig wird, im Sinne sein getrennt oder heilig. Weil Gott im Himmel wohnt, muβ es heilig sein. Die Erde ist nicht. Dennoch hat Gott beide geschaffen und ist über beide souverän (Rev 4:11).

Genesis malt zwei weitere wichtige Bilder von Gott.

Das erste Bild entsteht in Genesis 1:2; Hier wird der Atem oder Geist Gottes wie ein Vogel dargestellt, der über dem Wasser schwebt. Das Schweben erfordert Zeit und Mühe, um eine kontinuierliche Teilnahme an und Pflege für die Schöpfung vorzuschlagen. Die Bibel spricht ausführlich über Gottes Versorgung für uns. Der Atem wird in der Originalsprache der Bibel als Heiliger Geist übersetzt, sowohl in Hebräisch (Altes Testament) als auch in Griechisch (Neues Testament).

Das zweite Bild erscheint in Genesis 2, in dem die Schöpfungsgeschichte persönlicher erzählt wird. Wie ein Töpfer mit Ton arbeitet (Isa 64: 8), formt Gott Adam und legt ihn in einen Garten. Dann spricht er mit Adam und weist ihn an, den Tieren Namen zu geben. Und wenn Adam einsam wird, erschafft Gott Eva aus Adams Rippe oder Seite, einem Ort, der ihm am Herzen liegt.

Genesis 1 und 2 malen dementsprechend drei Bilder von Gott: 1. Gott als mächtiger Schöpfer; 2. Gott, der sich akribisch um seine Schöpfung kümmert; und 3. Gott, der mit uns geht wie ein Freund. Während die Dreifaltigkeit erst im Neuen Testament vollständig in der Schrift artikuliert ist, erscheint Gottes Selbstoffenbarung als Dreifaltigkeit von Anfang an  (Chan 1998, 41).

Das Beten des Herren wirft eine neue Perspektive auf Genesis 1:1 wann Jesus sagt: “Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.” (Matt. 6:10) Weil wir nach Gottes Bild geschaffen sind, möchten wir auch, daβ unser Zuhause nach dem Residenz Gottes nachempfunden ist.

Wer ist Gott?

Verweise

Chan, Simon. 1998. Spiritual Theology: A Systemic Study of the Christian Life. Downers Grove, IL: IVP Academic.

Whelchel, Hugh. 2012. How Then Should We Work? Rediscovering the Biblical Doctrine of Work. Bloomington, IN: WestBow Press.

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